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Buch über Raoul Wallenberg Christoph
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"Das Andenken an Raoul Wallenberg sollte ein Ansporn sein für andere, ebenfalls zu
handeln, für künftige Generationen zu handeln, für uns alle zu handeln." Worte des UN-Generalsekretärs Kofi Annan in einem
Grußwort zur Eröffnung der Wanderausstellung "Lichter in der Finsternis:
Raoul Wallenberg und die Rettung der Budapester Juden 1944/45." In seiner Ansprache von der Knesset in Jerusalem
führte Bundespräsident Horst Köhler am 2. Februar 2005 aus: Yad Vashem ist ein Ort der Trauer und des
Gedenkens. Yad Vashem ist aber auch ein Ort der Menschlichkeit und der
Hoffnung, so habe ich das empfunden. Ich verneige mich in Scham und Demut vor
den Opfern und vor denen, die ihnen unter Einsatz ihres Lebens geholfen
haben. Einer von ihnen war Raoul Wallenberg, an den Sie gestern
erinnert haben.“ Von Juli 1944 bis Januar 1945
setzte der Schwede Raoul Wallenberg in Budapest sein Leben, für die vom Tode
bedrohten ungarischen Juden ein. Wallenberg entwarf sogenannte Schutzpässe,
die an Juden verteilt wurden. In über 30 Schutzhäusern brachte er die
Notleidenden unter. Wallenberg sorgte für die Verpflegung und ärztliche
Betreuung. Er begleitete mit anderen Helfern die Marschierenden auf dem
Todesmarsch im November 1944, verteilte Schutzpässe und Essen und konnte
einige Hundert von ihnen befreien. Wallenbergs Verhalten wurde von den
Vertretern anderer neutraler Staaten nachgeahmt. Durch Raoul Wallenberg und andere
Personen konnten über 119.000 Juden in Budapest die Zeit der Besetzung
überleben. Im Januar 1945 wurde Raoul
Wallenberg von russischen Soldaten gefangengenommen und nach Moskau gebracht.
Nach zunächst widersprüchlichen Angaben gab die Sowjetunion 1957 an, Wallenberg
sei vermutlich 1947 in einem Moskauer Gefängnis verstorben. Auch Rußland hält
am Todesjahr 1947 fest, ohne Beweise vorlegen zu können. Am 22. Dezember 2000 wurden Raoul
Wallenberg und sein mit ihm verschleppter Mitarbeiter Vilmos Langfelder
offiziell von Rußland rehabilitiert. Der Generalstaatsanwalt erklärte,
Wallenberg und Langfelder seien widerrechtlich festgenommen und aus
politischen Gründen ihrer Freiheit beraubt worden. Am 12. Januar 2001 hat die
schwedisch-russische Untersuchungskommission ihre Berichte vorgelegt. Die
russische Seite beharrt auf ihrer Darstellung, Wallenberg sei im Juli 1947 in
Moskau ums Leben gekommen. Die schwedische Seite hält dieses nicht für
erwiesen. Dokumente liegen nicht vor. Im Jahr 2003 gab Schweden einen Bericht
über eigene Versäumnisse in den ersten Jahren nach Wallenbergs Verschleppung
heraus. Einer Untersuchung über Versäumnisse in späteren Jahren – wie sie der
russische Bericht von 2001 nahe legt - fehlt noch. Seit 2008 ist im Internet
eine Datenbank über Dokumente und Zeugenberichte abrufbar. Es spricht viel dafür, daß Wallenberg noch nach 1947 lebte. Die Nachforschungen müssen weitergehen. |
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Informationen zu Raoul Wallenberg – Ehrenbürger der
USA, Kanadas und Israels – gibt seit 1994 die genannte Wanderausstellung. Sie
war bisher an über 50 Orten in Deutschland, Österreich und Ungarn zu sehen,
u.a. im Bundesarchiv in Koblenz, in der Deutschen Bibliothek/Deutsche
Bücherei, sowie etwa Schulen und Landtage in verschiedenen Bundesländern. Die
aktuellen Ausstellungstermine finden Sie unter AUSSTELLUNG. Informationen zu Raoul Wallenberg sind seit Januar
2000 auf dieser Internetseite abrufbar. Die wesentlichen Informationen über
Wallenberg und die Rettungsaktion sind dem Begleitheft zur Ausstellung
entnommen. Ebenfalls werden weitere Personen vorgestellt, die zur Rettung von
Verfolgten in Ungarn 1944/45 beitrugen. Unter LITERATUR
befinden sich Übersichten zu Veröffentlichungen über Raoul Wallenberg,
die Rettungsaktion in Ungarn sowie weitere Retter. In Deutschland ist folgende Biographie über Raoul
Wallenberg erhältlich: Links
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© Christoph Gann, Herrenbergstraße 7, 98617 Meiningen disclaimer/Haftungsausschluss |
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